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Was muss beim Fundament von Gartenhäusern beachtet werden?

Das Fundament ist die Grundlage für jedes Haus. Je nach Gartenhaus-Typ und Größe wird die Unterlage sein. Voraussetzungen an die Ebene: „plan abgezogen“, waagerecht und rechtwinklig.
Die Fundamentfläche ergibt sich aus dem Hausgrundriss abzüglich ein Zentimeter ab einer Wandstärke von 34 mm.

Erforderliches Fundament

Bei einem kleineren Gartenhaus oder Geräteschuppen:
Hier genügt eine feste, ebene Grundlage aus Betonplatten oder Pflastersteinen.

Bei einem Gartenhaus bis zu 4 x 4 Meter:
Das Erdreich der Grundfläche plus 20 Zentimeter an allen Seiten auf 25 bis 30 Zentimeter tief auskoffern.
Etwa 10 Zentimeter Kies und anschließend mit Schotter (oder Verlegesand) ausfüllen und verdichten.
Verlegesand oder der feine Schotter muss „plan“ abgezogen werden, um darauf Platten oder Pflastersteine  verlegen zu können. Die Fugen werden mit Sand eingeschlemmt. Als „Stützmauer“ an den Rändern können Randsteine oder eine Mörtelstütze eingesetzt werden.

Für ein Gartenhaus größer 4 x 4 Meter oder Pavillon:
Größere Gartenhäuser (Gästehaus) sollten auf einem frostsicheren Betonfundament (feste Bodenplatte) stehen.

Fundamentarten:

  • Fundamentplatte
  • Punktfundament
  • Ringfundament
  • Streifenfundament

Der Aufwand bei diesen Varianten ist größer, als bei der Verlegung von Platten oder Pflaster, die auch als Fußboden im Gartenhaus eingesetzt werden können. Es bleibt jedem Eigentümer überlassen, ob ein zusätzlicher Holzfußboden notwendig wird.

In Räumen, wie Geräteschuppen, in die Gartengeräte deponiert werden, sieht der Holzfußboden nach zwei oder drei Jahren nicht mehr sehr schön aus. Nässe an den Gummistiefeln, Feuchtigkeit vom Gartenschlauch, Grasreste am Rasenmäher oder Schmutz (Erde) hinterlassen ihre Spuren. Deshalb ist es eine Überlegung wert, welchem Zweck das Gartenhaus dient.
Finden in dem Aufenthaltsraum des Holzhauses gemütliche Abende oder Feiern im Familien- und Freundeskreis statt, dann ist der Fußboden aus Holz das passende Flair zur „Urigkeit“.

Gartenhaus ohne Fußboden – spezieller Aufbau („Trick“ der Firma Holz-Blech.de)
Tipp: Damit keine Feuchtigkeit von unten bis in die Blockbohlen ziehen kann, werden 4 bis 6 Millimeter starke WPC - Leisten als Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit unter die erste Blockbohlenreihe gelegt.
Um ein Verrutschen zu verhindern, wird die Blockbohlenreihe mit dem Untergrund verdübelt.

Gartenhaus mit Fußboden
Für den Fundament- Unterboden können auch alte Gehwegplatten zum Einsatz kommen, da diese mit dem „Überbau“ des Holzfußbodens nicht mehr sichtbar sind. Eine preisgünstige Variante.
Auch hier ist es im jedem Fall ratsam, unter die imprägnierten Lagerhölzer die WPC – Leiste als Feuchtigkeitsschutz zu verlegen. Die Lagerhölzer sind ein zusätzliches Fundamentgerüst und geben Halt, den darauf werden die Wände gesetzt und als letzter Arbeitsschritt beim Aufbau des Gartenhauses der Holzfussboden verlegt.