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Gartenhaus-Dach mit Trapezblech decken – so geht's!

Dekorativ, leichtgewichtig, extrem langlebig – Trapezbleche sind in puncto Dacheindeckung zurecht eine der beliebtesten Varianten.Richtig montiert bereiten sie Gartenhausbesitzern ein Gartenhausleben lang Freude und das Gartenhaus ist bestens vor Wind, Wetter und Feuchtigkeit geschützt. Holz-Blech.de hat für Sie die wichtigsten Schritte bei der Montage von Trapezblechen und viele weitere Tipps für Sie zusammengefasst. Als Beispiel dient ein Gartenhaus mit Satteldach.

In 6 Schritten zur perfekten Dacheindeckung:

 

Schritt 1: Montage der Dachbretter

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Sorgfältig verlegte Dachbretter sind die Grundlage für ein optimal gedecktes Gartenhaus. Achten Sie darauf, die Dachbretter exakt parallel zueinander, bündig und ohne Zwischenräume zu montieren. Klopfen Sie die Dachbretter dazu leicht zusammen und schrauben diese an den Quersparren fest. Tipp: Nehmen Sie selbstbohrende Schrauben, diese verhindern ein eventuelles Aufsplittern des Holzes. Des Weiteren schrauben Sie die Dachbretter auf jeder Auflage zweimal an die Quersparren fest.

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Schritt 2: Anbringen der Dachpappe

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Um die gerade verlegten Dachbretter zu schützen, werden nun Dachpappbahnen darauf verlegt. Verwenden Sie dazu Dachpappe mit möglichst großer Breite – dadurch reduzieren Sie die Anzahl der Übergänge. Denn je mehr Überlappungen es gibt, desto mehr potenzielle Eintrittsmöglichkeiten könnten mit der Zeit entstehen. Arbeiten Sie beim Verlegen von unten nach oben. Das heißt: Beginnen Sie mit der unteren Bahn, damit über die Überlappung der oberen Dachpappbahn das Regenwasser problemlos abfließen kann und nicht unter die untere Bahn gerät. Verwenden Sie zur Befestigung der Dachpappe stets Dachpappstifte und achten Sie darauf, dass die Abstände zwischen diesen nicht zu groß ausfällt. Ein guter Richtwert sind hier etwa 10 bis 25 Zentimeter.

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Schritt 3: Dachlatten montieren

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Die Trapezbleche werden nicht direkt auf den Dachbrettern selbst befestigt, denn ansonsten würde sich viel Kondenswasser zwischen Trapezblech sammeln. Für die nötige Hinterlüftung und Wärmeregulierung bei hohen Außentemperaturen zwischen Trapezblech und Gartenhausdach sorgt eine Querlattung. Damit die Luft auch unter den Dachlatten zirkulieren kann, legen Sie in ausreichendem Abstand Unterlagepads zur Hinterlüftung darunter und schrauben die Latten an diesen Stellen schließlich am Holzdach des Gartenhauses fest. Sie dienen als Unterkonstruktion für die Trapezbleche.

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Schritt 4: Lüftungsgitter anbringen

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Um zu verhindern, dass sich zwischen den Trapezblechen und dem Dach des Gartenhauses Laub und Ungeziefer sammelt, befestigen Sie ein Lüftungsgitter entlang der unteren Dachkante, das den Zwischenraum zwischen der untersten Querlatte und den Dachbrettern sicher abdeckt. Tipp: Wird eine Regenrinne montiert, so sorgt ein aus Gummi bestehender Rinneneinlauf dafür, dass das am Dach abfließende Regenwasser optimal in die Dachrinne geleitet wird oder man verwendet ein Rinneneinlaufblech.

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Schritt 5: Trapezbleche montieren

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Nun geht es endlich an die Trapezbleche. Richten Sie die Trapezbleche sorgfältig aus und sorgen Sie dafür, dass diese an der unteren Reihe nicht mehr als etwa 5 cm über der Unterkonstruktion überstehen, damit das Regenwasser in die Regenrinne ablaufen kann. Die Bleche befestigen Sie mittels Bohrschrauben in jedem zweiten Wellental an der Querlattung, die Sie in Schritt 3 angebracht haben. Bohrschrauben beziehungsweise selbstbohrende Schrauben mit Dichtscheibe haben den Vorteil, dass sie das Trapezblech durchdringen, ohne dass es vorgebohrt werden muss. Durch das Bohren entsteht Rostgefahr. Gleichzeitig wird durch die Dichtscheibe verhindert, dass an der Bohrstelle Feuchtigkeit eindringt. Die Sicken des Trapezblechs – also die offenen Stellen im Profil – verschließen Sie mit Profilfüllern für unten und oben, damit keine Feuchtigkeit oder Laub oder Schmutz hineingeraten kann.

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Schritt 6: Montage aller Blenden

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Zum Schluss geht an den Feinschliff: Nachdem Sie alle Trapezbleche montiert haben, bringen Sie nun die Giebelblenden sowie die Firstbleche an. Das sorgt nicht nur für ein schickes und stimmiges Gesamtbild, sondern auch für maximalen Schutz vor Feuchtigkeit. Ihr Gartenhaus ist nun bestmöglich eingedeckt.

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